Ein Hausnotruf ist ein Knopf am Handgelenk oder an einer Kette. Wer stürzt oder Hilfe braucht, drückt ihn und spricht direkt mit einer Zentrale, die Angehörige oder den Rettungsdienst verständigt. Das Grundpaket gilt als Pflegehilfsmittel, die Pflegekasse übernimmt dafür die Kosten.
Voraussetzungen
- Ein Pflegegrad liegt vor.
- Die gepflegte Person lebt allein oder ist große Teile des Tages allein.
- Der Anbieter ist Vertragspartner der Pflegekasse.
Was die Kasse zahlt
Die Kasse übernimmt die monatliche Miete für die Grundausstattung, seit April 2026 in der Regel rund 27 € netto. Die genaue Höhe hängt vom Vertrag zwischen Anbieter und Pflegekasse ab. Der Hausnotruf ist zuzahlungsfrei und mindert keine anderen Leistungen der Pflegekasse. Zusatzleistungen wie eine Schlüsselhinterlegung kosten meist extra.
So kommen Sie dazu
Den Antrag stellen Sie bei der Pflegekasse. Ist es eilig, können Antrag und Installation parallel laufen. Ohne Pflegegrad kann das Sozialamt zuständig sein, wenn eine Ärztin oder ein Arzt die Notwendigkeit begründet.
Vergleichen Sie Anbieter: Was kostet der Anschluss, was die Zusatzleistungen, wie schnell kommt jemand vor Ort? heimelig empfiehlt und vermittelt keine Anbieter und erhält keine Provision.
In 3 Schritten
- Bei der Pflegekasse nach Vertragspartnern in Ihrer Region fragen.
- Antrag stellen, Angebot mit Zusatzkosten prüfen.
- Wer im Notfall angerufen wird, im Notfallplan eintragen.
Welche Pflegehilfsmittel stehen Ihnen noch zu?
Jetzt kostenlos prüfenStand: Oktober 2026 · Rechtsgrundlage: § 40 SGB XI. Dieser Ratgeber informiert allgemein und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Pflegeberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind die Bescheide und Auskünfte Ihrer Pflegekasse und Ihres Finanzamts.
